Von Taugern, Madern, oschner Öcken und Fitness-Penningern
Der Wortwitz und die Sprachkreationen, die Basti mit seinem Freundeskreis gepflegt hat, sind schier unerschöpflich und lassen sich kaum angemessen schriftlich wiedergeben. Hier nur beispielhaft ein paar Sprüche und E-Mails aus dem Fundus:
Betreff: Pizza furioso alla Bavarese
Datum: 2013-04-02 09:19
Hi Leute,
das Champions League Viertelfinale Bayern-Juve steigt garibaldi, und zwar morgen um 20:45, und da es sich bei Juve um einen echten Brocken handelt, habe ich mir gedacht, ich verfasse sicherheitshalber eine Motivationsabhandlung, die in Kopie an fcb.de geht, denn bei solch einem Duell auf Augenhöhe kann die Unterstützung der Fans der entscheidende Faktor sein, sie sind der sprichwörtliche 12. Mann, manche sprechen auch vom 5. Beatle.
Rufen wir uns einfach nochmal den größten Erfolg des FCB der letzten 2,5 Jahre in Erinnerung, den Gewinn des Trainingslager-Pokals in Ghangzhou (China) im Juli 2012. Wenn wir die dort gezeigten Stärken wie Teamgeist, Kämpfen, Ackern, Pflügen, Weizen anbauen nochmal abrufen können, dann werden wir die Duelle für uns entscheiden, was nach dem Lesen des angehängten pdfs wie von selbst gehen wird. Dort ist u.a. nachzulesen, dass wir die Chinesen in Ghangzhou mit unserem Piefke-Fußball so beeindruckt haben, dass dort mittlerweile ein Geschäft namens „Joach Löw“ geöffnet hat, das Klamotten im Stile unseres Bundesjogis verkauft.
Den Italienern empfehle ich einstweilen den Link „No Tengo Dinero“ von Righeira, das sind die beiden Kult-Spacken, die das famose „Vamos a la playa“ verbrochen haben, und die wie Juventus Turin ebenfalls aus Turin kommen (bzw. im Gegensatz zu Juve, die kommen ja alle sonstwoher). Hier „Vamos a la playa“, wenn Juve so gut Fußball spielt wie die 2 hier tanzen können, dann Prost Mahlzeit.
Ihr zweiter Hit war das oben erwähnte „No Tengo Dinero“, was auf Deutsch „Ich habe kein Geld“ heißt, und damit bestens als Soundtrack zum Champions League Viertelfinale dient, denn auch finanziell hat der FC Bayern Juve längst überholt, und ist nicht zuletzt deswegen leicht favorisiert. Ein lockerer Umgang mit der Situation hilft natürlich immer, daher fänden die Italiener für den wahrscheinlichen Fall einer Niederlage sicherlich Konsolenz in folgendem Link .
Das gleiche gilt natürlich auch für uns, denn a) die 2 Kultsocken sind einfach zu lustig, ich brauche das nur einmal anzuschauen und lache mich 3 Tage lang kaputt, und b) es gilt immer noch die alte Fußballer-Weisheit, die in der über hundertjährigen Geschichte des Fußballs immer wieder angefochten, auf den Prüfstand gestellt und jedes mal wieder neu bestätigt wurde: Wichtig ist auf’m Platz.
Ciao,
Bastiano del Monaco di Bavarese
Gesendet: Freitag, 5. Oktober 2012 09:18
Betreff: Dafür hatten wir Queen + Freddie
Hi Leute,
das Spiel gegen Bate Borisov ging mit 3:1 ordentlich in die Binsen, das kann unser Selbstbewusstsein allerdings nicht erschüttern, denn immerhin hatten wir in den 80ern Queen + Freddie Mercury in der Stadt, was die Stadt Baryssau (so heißt Borisov eigentlich) in Weißrussland wohl kaum von sich behaupten kann. Was viele gar nicht wissen habe ich mal explizit und kompetent im angehängten Dokument zusammengefasst: Queen hat aus steuerlichen Gründen alle ihre Alben von 1979-1986 in München aufgenommen, und dementsprechend lange hier gelebt. Ich habe mal eine Karte von München genommen und die ganzen Orte, wo sie ihr Unwesen getrieben haben, eingezeichnet. Für echte Freaks habe ich in dem Dokument auf den Folgeseiten die ganze Geschichte aus meinem reichhaltigen Wissens-Fundus mal von A-Z beschrieben.
Auch nicht ohne sind die fitten Queenfacts im ebenfalls angehängten Word-Dokument, alle Informationen kommen aus Biographien der Band, DVDs/Interviews mit Bandmitgliedern, also überwiegend aus erster Hand und sind in hohem Maße zuverlässig. Bei Bedarf/Interesse könnt Ihr die Dokumente gerne weiterleiten, interessant genug ist es ja.
Viele Grüße,
Bastyakow
Geschichtslehrerin: Wozu könnte diese Dorfmauer gut gewesen sein?
Huitl: Hm, zum Schutz vor Feinden.
Basti: Vögel und dergleichen …
Im Physikunterricht entwickelten Huitl und Basti nach Durchnahme der Größen „Die Leistung“, „Die Arbeit“, „Die Kraft“ usw. auch „Die Wucht“ mit der passenden Maßeinheit „Woppa“ und erdachten die folgenden Textaufgaben dazu:
- Fredi donnert Humboldt eine Schüssel Wackelpudding ins Gesicht (Wucht: 52,4 Woppa). Im Umkreis von 11 Metern liegen noch Splitter und Puddingteile. Errechne die Kraft Fredis.
- Knupp (Masse 102 kg) steigt seiner Katze Biest (29 kg) mit 3 Woppa auf den Schwanz. Welche Verletzungen trug er davon?
- Ein Kleinkind klatscht seinem großen Bruder einen Waschlappen mit 13 Woppa ins Gesicht. Errechne den Wutschrei in Dezibel und in Grund (bekanntlich die Maßeinheit für die Wut).
Wir wurden Zeuge folgenden Dialogs:
Unbekannter Schüler – Sebastian „Elix“ Elixhauser:
„Elix?“ – „Maul.“
Das wurde vom Basti zur Urform der „wortkargen Unterredung“ erklärt.
(Der allseits verhasste Mathematiklehrer) Fesser nimmt die Brille ab.
Basti schlägt den Takt an: „Eins – zwei – drei … Fes-ser o-hne Bri-hi-lle!“
Bolik an die Klasse: Jetzt hab ich noch eine gute Nachricht für Euch.
Basti: Fesser is gschtorm.
Papa zu Basti im Alter von 4 Jahren: Siehst du die Vögel da oben?
Basti: Hallo, Vögel!
Papa: Glaubst du, die können uns hören?
Basti: Ja, wenn’s keine Tauben sind.
Basti und Tina hatten ein Spiel erfunden, bei dem man sich mit dem Kampfschrei „Abasta-wuuuschaa“ mit einer Decke auf den anderen stürzt und dann den Countdown eines Raketenstarts rückwärts anzählt: Dabei wurde „Ten – nine – eight – seven – six“ beim Basti zu „Kasperl – Seppel – hix“ umgedichtet.
Bei der Abivorbereitung:
Matthi: Jetzt haben wir drei Stunden lang konzentriert gearbeitet. Wer macht denn das schon?
Basti: Naja, das einzige, was hier konzentriert ist, ist der Hopfen.